UNSERE FALLSTUDIEN
Beispiele: Wie wir dominante Marken entwickelt haben
AXE
Hintergrund
Rexona for men macht mit den verschiedenen Düften wie Moschus und Amber lediglich 2,6 Mio Umsatz.
Veränderung
Wir haben mit AXE einen relevanten Kaufgrund dominant besetzt. Bei dem Relaunch wurde dem unveränderten Produkt ein neuer Name und Slogan mitgegeben.
Ergebnis
Bei dem Relaunch wurde dem unveränderten Produkt ein neuer Name und Claim mitgegeben. Das Konzept wurde erfolgreich.
Die Umsätze stiegen auf über 130 Millionen allein in Deutschland.
Langnese Cremissimo
Ausgangssituation
20 Jahre versucht Langnese vergeblich, Mövenpick als Premium‒Eis‒Marktführer zu überholen.
Veränderung
Wir haben mit Cremissimo den hauptsächlichen Kaufgrund (Grundnutzen) von Eiscreme besetzt.
Ergebnis
In nur 3 Jahren wurde Langnese Cremissimo Marktführer im Premium‒Eis‒Markt. Der schnellste erfolgreiche Launch seit Jahren.
Landliebe
Ausgangssituation
Landliebe hatte vor Beginn unserer Betreuung mehrere Jahre hintereinander massiv Umsatz verloren. Das Produkt bot keine Kaufgründe, um ihren höheren Preis zu rechtfertigen.
Veränderung
Wir haben mit "Liebe ist, wenn es Landliebe ist" einen relevanten Kaufgrund dominant besetzt. Bei dem Relaunch wurde dem unveränderten Produkt ein neuer Name und Slogan mitgegeben.
Ergebnis
Mit "Liebe ist, wenn es Landliebe ist" gelang der Turn‒around. Heute steht Landliebe besser da als jemals zuvor und verkauft nun mehr als nur Milch.
Becks Gold
Ausgangssituation
Grünes Beck`s Bier war als herbe Pilsmarke seit Jahren erfolgreich im Markt. Die Frage: Gibt es eine Möglichkeit, das Käufer‒Potenzial zu erweitern und so den Umsatz signifikant zu erhöhen?
Veränderung
Wir haben Beck`s Gold mit neuen Kaufgründen ausgestattet: weniger herb und deshalb auch für Frauen süffiger.
Ergebnis
Die Einführung von Beck's Gold in transparenter Flasche führte zu zusätzlicher Regalplatzierung und erheblicher Umsatz‒Steigerung.
Odol‒Med 3
Ausgangssituation
Odol Mundwasser war seit Jahrzehnten nur wenig genutzt. Die Aufgabe: Kann man erfolgreich eine neue Zahncreme auf den Markt zu bringen?
Veränderung
Die 3 als Hinweis auf die drei wichtigsten Kaufgründe: Zahnschmelz, Zahnfleisch und frischer Atem. Wir haben die Creme entsprechend mit roten, blauen und weißen Streifen ausgestattet.
Ergebnis
Odol Med 3 wurde innerhalb kurzer Zeit Marktführer.
REXONA 24 h-SCHUTZ
Ausgangssituation
Während viele andere Deodorants sich auf Zusatznutzen, wie zum Beispiel verschiedene Duftnoten, positionieren, hatte kein Deodorant den Grundnutzen von Deodorants für sich besetzt .
Veränderung
Rexona hat den Grundnutzen von Deos in den Mittelpunkt gestellt.
Ergebnis
Seit dem REXONA Relaunch 1994 haben sich die Umsätze mehr als verfünffacht und der Marktanteil stieg stetig auf die heutige starke No. 2 im deutschen und europäischen Deo-Markt.
WRIGLEY EXTRA
Ausgangssituation
Wrigley hatte das Problem, dass die Konsumenten mit ca. 30 Jahren aufhörten, Kaugummi zu kauen, und suchte nach einer erfolgversprechende Marktlücke.
Veränderung
Extra besetzt die Idee eines Anti-Karies-Kaugummis dominant.
Ergebnis
Der Zielgruppe der über 30-Jährigen wurde ein relevantes Schlüssel - Motiv zum weiteren Kaugummi-Konsum angeboten. Der Kaugummi- Konsum in höheren Altersgruppen wurde deutlich gesteigert.
Dr. OETKER RISTORANTE
Ausgangssituation
Oetker Ristorante war die erste klassische TK-Pizza auf dem Markt – und ist bis heute der Klassiker im TK-Sortiment. Neben Produkten wie Fischstäbchen, Blubb-Spinat und Pommes frites.
Veränderung
Oetker Ristorante hatte als Goldstandard die klassische Pizza aus der Pizzeria definiert – mit den klassischen Varianten Margherita, Schinken, Salami und Spezial.
Ergebnis
Oetker Ristorante wurde aus dem Stand der absolute Marktführer – und die Basis für eine ganze Reihe von alternativen Oetker Pizza-Marken mit unterschiedlichen Rezeptur-Konzepten. Heute verwendet jeder zweite Haushalt Tiefkühlpizza.
JULES MUMM
Ausgangssituation
Mumm Extra Dry war die moderne Sektmarke mit der so mancher Geschäftsabschluss gefeiert wurde: Modern. Trocken. Männlich. Das Problem: Damit lässt sich keine Freixenet-Zielgruppe zur Marke Mumm locken. Wie also erreicht man neue Umsatz-Potenziale – ohne die Kernkompetenz zu gefährden?
Veränderung
Junge Frauen bevorzugen statt Extra Dry eine etwas fruchtige Variante. Und als Verwender-Image zielen wir mit Jules Mumm auf selbstbewusste, finanziell unabhängige, freche, junge Frauen.
Ergebnis
Die Jules Mumm-Einführung kanibalisierte keinen Extradry-Umsatz, denn die Variety brachte zusätzliche Regalfläche und erheblichen Zusatz-Umsatz: Gleichzeitig verjüngte das neue Angebot die etablierte Basismarke Mumm Extra Dry.
MICHL’s ALLGÄUER METZGER
Ausgangssituation
Discounter und Verbrauchermärkte bieten inzwischen Fleisch und Wurstwaren zu geradezu unglaublichen Preisen an. Konsequenz: In den letzten zehn Jahren hat jeder dritte Metzger aufgegeben. Es wird immer schwerer, qualitativ hochwertiges Fleisch, Wurst und Schinken zu erkennen und zu vernünftigen Preisen einzukaufen.
Veränderung
Der Allgäuer Metzger Michl’s bietet gute, konventionelle Metzger-Qualität zu Fachgeschäftspreisen an – im Internet. Frischfleisch, Wurst und Schinken werden am Tage der Bestellung zugeschnitten und in Thermo-Paketen mit Kühlakkus mit DHL versandt.
Ergebnis
Forschung zeigt, dass rund 20 % der Verbraucher überdurchschnittliche Preise zahlen, wenn sie Fachhandelsqualität und Spezialitäten bekommen, die echten Genuss versprechen. Inzwischen gehört Michls zu den fünf führenden Internet-Metzgereien – mit hohen zweistelligen Wachstumsraten über die letzten Jahre.
PATROS
Ausgangssituation
Ausländische Weich-Käsespezialitäten wachsen seit Jahren. Vor Patros gab es kein bekanntes Markenangebot für Schafskäse. Zielsetzung von Patros war es, den Teilmarkt für „griechischen“ Weichkäse als MarkenMonopol zu dominieren.
Veränderung
Mit Patros wurde ein mild-würziges Produkt aus Kuh-, Schafs- und Ziegenmilch eingeführt, das den Gerichten eine mediterrane Note verleiht. Angefangen beim Namen bedient die Kommunikation alle griechischen Klischees und vermittelt Geselligkeit, Ursprünglichkeit und Lebensfreude – einfach ein Urlaubsgefühl.
Ergebnis
Die Marke war von Beginn an ein Riesenerfolg und dominierte den Teilmarkt. Zahlreiche Varianten boten immer neue Kaufanlässe – entscheidendes Erfolgskriterium war aber offensichtlich die konsequent durchgehaltene Kommunikation, welche ein perfektes Marken-Image auslöst.
MEGGLE - KRÄUTERBUTTER
Ausgangssituation
Meggle ist ein mittelständischer Familienbetrieb mit dem üblichen Molkerei-Sortiment. Relativ früh machte sich Meggle mit Kräuterbutter einen Namen. Zielsetzung war es, diesen Teilmarkt eindeutig zu dominieren und so ein MarkenMonopol zu werden.
Veränderung
Die systematische Ausweitung des Kräuterbutter-Sortiments – stimmig zum BBQ-Trend – wurde in mehreren verschiedenen Packungsgrößen und –typen gespielt. Frische Kräuter und der Kundennutzen „Gourmeggle“ wurde emotional und konsequent über Jahre kommuniziert.
Ergebnis
Meggle hat über viele Jahre zweistellige Wachstumsraten erreicht und ist heute die dominante Besetzung des Kräuterbutter-Teilmarktes – mit weit überdurchschnittlichen Erträgen im Vergleich zum immer noch generischen, preis umkämpften Buttermarkt.
3 GLOCKEN PUR
Ausgangssituation
3 Glocken ist ein Nudelhersteller mit einem breiten Sortiment, aber litt wie der Gesamtmarkt unter heftigen Preiskämpfen. Der Eier Skandal führte dazu, dass italienische Nudeln ohne Eier immer mehr Marktanteile gegenüber deutschen Anbietern gewannen.
Veränderung
Mit 3 Glocken Pur wurde eine neue Nudelmarke geschaffen, die ohne Eier Spitzenqualität durch Durum-Weizengrieß versprach. Dementsprechend war die Inhaltsliste mit „Durum-Weizen, Wasser – und sonst nichts“ ein konsequenter minimalistischer Konzept-Ansatz.
Ergebnis
Das neue Angebot wurde im Markt gut angenommen und PUR machte innerhalb von wenigen Monaten einen erheblichen, ertragreichen Anteil des 3 Glocken-Umsatzes aus.
PRO SIEBEN
Ausgangssituation
Privat-Fernsehsender zielten alle auf die gleiche, junge Zielgruppe, weil diese für die werbetreibende Wirtschaft besonders relevant ist. Die Aufgabenstellung war: Kann man das Programm-Angebot so ausrichten, dass der Sender mittelfristig eine Alleinstellung innerhalb dieser Zielgruppe erreicht?
Veränderung
Die Analyse zeigte deutliche Präferenzen der kaufkräftigen Zielgruppe „Thriller Plus“ (nach Brain Clustern) für männliche und weibliche Sendeformate – mit erkennbar verschiedenen Nutzenerwartungen nach Thrill und Emotionen.
Ergebnis
Der konsequente Einkauf von Spielfilmen und Serien nach eindeutigen inhaltlichen Kriterien führte zu deutlichen Steigerungen in der Zielgruppen-Reichweite – und damit zu einer Abgrenzung zum Sender-Wettbewerbs-Umfeld.
CASSEROLE
Ausgangssituation
Casserole ist eine Metzgerei-Kette in NRW mit mehr als neunzig Läden. BSE führte zu einem enormen Umsatz-Rückgang bei allen Frischfleisch-Produkten. Was konnte man tun, um diese Situation möglichst zu einem mittelfristigen Vorteil für Casserole zu drehen?
Veränderung
Die Analyse zeigte, dass bei weiterverarbeiteten Produkten erheblich weniger emotionale Widerstände beim Verbraucher auftraten – eine Erfahrung, die wir schon bei Tschernobyl bei Milch und Käse gesehen hatten. Also entwickelten wir ein Schwerpunkt-Konzept für fertig zubereitete Mahlzeit-Komponenten: Aus denen man sich ein Gericht mit Fleisch, Gemüse und Beilagen zusammenstellen konnte – im Laden zu essen oder als take away!
Ergebnis
Innerhalb von 18 Monaten hatten wir wieder alte Umsatzgrößen erreicht – allerdings sogar mit deutlich höheren Erträgen als bei konventionellen Fleischprodukten…. Inzwischen ist der Take-away-Umsatz zu einem zentralen Standbein des Geschäfts gewachsen – mit positiven Auswirkungen während der Corona-Krise.
TEINACHER MINERALWASSER
Ausgangssituation
Der Mineralwassermarkt ist durch die hohen Logistikkosten regional extrem zersplittert. Teinacher hat einen eindeutigen Schwerpunkt in Baden-Württemberg. Die Aufgabenstellung war es, Teinacher näher an die Premium-Marken der Gastronomie wie San Pellegrino heranzuführen, um so über die Gastronomie langsam eine überregionale Ausdehnung vorzubereiten – und die Marke im höherpreisigen Segment zu positionieren.
Veränderung
Zentrale Aufgabenstellung war es, eine eigenständige, wiedererkennbare und hochwertige Ausstattung zu schaffen – und für die Gastronomie eine markentypische Flaschenform zu entwickeln. Zentrales Element war das Blatt auf dem Etikett, welches die Natürlichkeit symbolisieren soll.
Ergebnis
Teinacher hat seit mehr als dreißig Jahren zweistellige Zuwachsraten und sein Einzugsgebiet – zunächst in der gehobenen Gastronomie – stetig ausgeweitet. Damit ist Teinacher die erfolgreichste Marke der Mineralbrunnen AG.
BLANCHET WEIN
Ausgangssituation
In Deutschland wächst der Weinkonsum seit Jahrzehnten. Allerdings hatte sich kaum eine klassische Weinmarke durchgesetzt. Viele Weintrinker verfügen über nur begrenzte Kenntnisse zu den Qualitätsmerkmalen eines Weines. Mehr als die Hälfte der Weine werden heute bei Discountern gekauft.
Veränderung
Der Spirituosenhersteller Racke wollte eine Weinmarke auf den Markt bringen, die den Ansprüchen von Weintrinkern genügt und ihnen auf diese Weise die Sicherheit geben, um sich zum Beispiel vor Gästen nicht zu blamieren.
Ergebnis
Unter der Marke Blanchett wurde ein überschaubares Weinsortiment von Weiss- Rot- und Rose-Wein eingeführt und mit den notwendigen Hintergrund-Informationen beworben. Besonders in Verbrauchermärkten war Blanchet schnell das Basis-Angebot für Weintrinker.
JOCHEN SCHWEIZER
Ausgangssituation
Jochen Schweizer wuchs seit Jahren zweistellig mit Adrenalin-Angebotwn. Kein Wunder, denn der Gründer Jochen Schweizer war früher Stuntman… Wie schneller wachsen – in Frankreich erreichte das Erlebnis-Geschenke den 6 x Umsatz!??
Veränderung
Forschung bewies, dass JS nicht im Adrenalin-Business war, sondern im Geschenk-Business: Direkte Konkurrenz zu Parfüm, Blumen und Wellness.
Ergebnis
Noch besser auf Bedürfnisse von Männern (Adrenalin) und Frauen (Soft Erlebnisse) abgestimmte Geschenk-Gutscheine führten zu Umsatzschub von mehr als 25 % p.a.
Unsere Empfehlung die unterschiedliche Zielgruppen mit verschiedenen Angebotskonzepten zu bedienen, wurde inzwischen realisiert.
TV SPIELFILM
Ausgangssituation
Vor der Einführung von TV SPIELFILM gab es ausschließlich wöchentliche Fernsehzeitschriften – und Hör zu war der spießige Marktführer. Zielsetzung war es, eine Programmzeitschrift für die jüngere Zielgruppe der Privatsender zu entwickeln, welches einen deutlichen redaktionellen Schwerpunkt bei Spielfilmen hat.
Veränderung
TV SPIELFILM war die erste 14tägige Programm-Zeitschrift mit Spielfilm-Schwerpunkt und einer bewertenden Empfehlung. Der Nachahmer TV-Movie war zwar eine direkte Konkurrenz, konnte aber auf Dauer keine vergleichbaren Auflagen erreichen.
Ergebnis
TV SPIELFILM leitete mit dem neuen Konzept den Niedergang des Marktführers Hör zu ein und konnte bis heute seine dominante Position trotz vieler Billig-Angebote halten.
LE TATARE
Ausgangssituation
Philadelphia dominierte den Frischkäse-Markt. Zielsetzung war es mit LE TATARE den Teilmarkt für Kräuter-Frischkäse zu besetzen und preislich möglichst höhere Preise als für Philadelphia zu rechtfertigen.
Veränderung
Mit LE TATARE wurde eine französische Kräuter-Frischkäse-Marke geschaffen, welche die französische Gourmet-Genuss-Kompetenz möglichst schnell und emotional ausdrückt. Der „Franzose mit Baskenmütze„ sowie das wein umrankte Ambiente, sowie die Fingerprobe der TATARE-Spezialität vereinte alle Frankreich-Klischees geradezu perfekt – und grenzte LE TATARE eindeutig von dem sterilen Philadelphia-Produkt ab.
Ergebnis
LE TATARE besetzte schnell und konsequent den Teilmarkt für Kräuter-Frisch-Käse und wurde ein Marken-Klassiker mit ständig steigenden Umsatz- und Marktanteilen.
McCAIN POMMES FRITES
Ausgangssituation
Mit Backofen-Pommes frites hatte McCain einen eindeutigen Produktvorteil, um Kartoffelprodukte auch ohne Fritteuse in Spitzenqualität herzustellen. Es galt, diesen Mehrwert an die Marke zu binden und gegenüber den No-Name-Anbietern zu rechtfertigen.
Veränderung
Spezielle Rezepturen und Herstellungsverfahren erreichten auch für Backofen-Pommes frites ein vergleichbares Geschmackserlebnis wie der Goldstandard der Fritteusen-Pommes der Burger Ketten. Zahlreiche – immer wieder neue Varianten – zum Beispiel durch Schnittformen und Gewürze führten dazu, dass Pommes nicht mehr nur als Beilage, sondern zunehmend auch als eigenständige Zwischenmahlzeit verwendet wurden.
Ergebnis
McCain dominierte die Teilmarkt Besetzung und weitete über Jahre seinen Umsatz zweistellig aus. Entscheidend für die Marktstellung ist, dass McCain bis heute seinen Preisabstand zu den No-Name-Anbietern rechtfertigen kann.
LILA PAUSE
Ausgangssituation
Milka war Marktführer bei Tafelschokolade mit der lila Kuh und der zartesten Versuchung seit es Schokolade gab. Aber Suchard hatte nur einen grün verpackten Nuss-Riegel – sonst nichts. Dabei wuchs der Riegelmarkt seit Jahren weit überdurchschnittlich durch Mars, Ferrero und Nestle.
Veränderung
Bis das Konzept für „Lila Pause“ entwickelt war, wurde zunächst der Nussriegel in Lila verpackt und als erster Versuch auf den Markt gebracht. Lila Pause war ein Snack-Konzept, dass Anleihen bei Yogurette, Kinderschokolade etc. nahm. Und die Milka-Schokoladen-Kernkompetenz hemmungslos ausspielte.
Ergebnis
Lila Pause machte innerhalb kürzester Zeit mehr als 50 Mio DM Umsatz und wurde eine der relevanten Riegel-Marken. In schneller Abfolge wurden immer wieder neue Varianten auf den Markt gebracht, die vor allem bei weiblichen Verbrauchern begehrt waren.
LEVI`S 501
Ausgangssituation
Über Jahre begleiteten wir den Launch der Levis`s 501. Für den Verbraucher kaum wahrnehmbar, war das Geschäft mit modischen Oberteilen zusätzlich zu den Jeanshosen. Es galt diesen Bereich systematisch auszuweiten, um neue Zielgruppen anzusprechen.
Veränderung
Jedes Quartal wurde innerhalb der Zielgruppe eine Kollektion von 60 Oberteilen – getrennt für Männer und Frauen – designed und auf Akzeptanz geprüft. Es galt im Vorfeld der Produktion, die aktuellen Trends aufzuspüren, um möglichst viele Renner und wenige Penner in der Kollektion zu haben.
Ergebnis
Aufgrund der Erfahrungen konnte die Renner-Anzahl in der Kollektion mehr als verdoppelt werden, so dass Levi`s im Modebereich schnell als Trendsetter im Handel und bei der Zielgruppe akzeptiert wurde.
CHRIST SCHMUCK
Ausgangssituation
Das riesige Schmucksortiment von Christ führte zu erheblichen Kapitalbindungs- und Logistik-Kosten. Die Aufgabenstellung war, eine Sortiments-Bereinigung durchzuführen, ohne dass es zu Umsatzverlusten kam.
Veränderung
Forschung zeigte, dass unterschiedliche Zielgruppen völlig unterschiedliche Schmuckkollektionen in verschiedenen Preisklassen bevorzugten. Das ermöglichte es, das Sortiment um mehr als Hälfte zu reduzieren – und gleichzeitig erkennbaren Käufertypen besser als bisher interessante Angebote zu machen.
Ergebnis
Die Kapitalbindung wurde – nach dem Pareto-Prinzip – mehr als halbiert. Zusätzlich konnte den Kunden besser auf ihre (unbewussten) Wünsche ausgerichtetes Angebot gemacht werden, was zu steigenden Bon-Preisen führte.
CAMEL COLLECTION
Ausgangssituation
Zigaretten-Werbung geriet im Laufe der Jahre zunehmend unter sozialen und rechtlichen Druck – es drohte ein Werbeverbot für Zigarettenwerbung. Die Aufgabe war, die Camel-Welt auf andere Produktgruppen wie zum Beispiel Mode zu übertragen und so die Camel-Story am Leben zu erhalten.
Veränderung
Im ersten Schritt wurde eine modische Camel-Collection von Jacken, Hosen und Hemden entworfen – und mit Bob Beck, dem Camel-Mann in der Camel-Welt beworben.
Ergebnis
Obwohl nicht die eigentliche Zielsetzung, wurde die Camel-Collection so positiv vom Handel und Endverbraucher angenommen, dass innerhalb von zwei Jahren Break even und Pay out der Investitionen erreicht wurde. Inzwischen ist die Camel-Collection ein etabliertes, profitables Lizenzgeschäft und wurde auch in weitere Produktkategorien ausgeweitet.
BRENDEL-BRILLENFASSUNGEN
Ausgangssituation
Die Marke Brendel ist weniger als Sehhilfe und mehr als Mode-Assescoire konzipiert – mit der die Trägerin ihre Persönlichkeit ausdrückt. Allerdings steht das Angebot im direkten Wettbewerbsverhältnis von hunderten Brillenmodellen unbekannter Anbieter.
Veränderung
Um überdurchschnittliche Umsatzsteigerungen zu erreichen, musste die potenzielle Zielgruppe und ihre Modetrends sehr genau analysiert werden, um ständig ein zeitgemäßes Angebot präsentieren zu können.
Ergebnis
Die starke Modeorientierung der Zielgruppe führte zu einer höheren Taktung der Kollektionen und einer ständigen Nachjustierung der Modetrends. Allerdings führt der emotionale Modeschwerpunkt auch dazu, dass überdurchschnittliche Preise eher akzeptiert werden und Brillenkäufe sich weniger stark an der Sehstärke orientieren.
SULA ZUCKER-FREI
Ausgangssituation
Sula war ein sehr kleiner Hersteller von Bonbon, im Schwerpunkt für Lohnfertigung, Handelsmarken und NoNames. Aber mit einer Ohne-Zucker-Rezeptur, die alle Wettbewerber im Markt geschmacklich im Blindtest eindeutig schlug. So entstand die Idee, daraus eine eigenständige Marke zu machen.
Veränderung
Verkostung im Handel und die ersten Packungs-Designs stießen auf helle Begeisterung – und so wurde innerhalb von Wochen ein Sortiment von vier Sorten im Handel eingeführt – unterstützt mit kleinen Probierpackungen: Denn nichts überzeugt mehr als ein überlegenes Produkt.
Ergebnis
Innerhalb von Monaten war „Sula Zuckerfrei“ das Produkt mit den höchsten Umsätzen und Erträgen. Zügig wurde das Sortiment um zuckerfreie Hustenbonbons erweitert. So wurde innerhalb weniger Jahre aus einer Idee ein Millionen-Geschäft….
HUMPHREY`S
Ausgangssituation
Humphrey`s ist das Brillen-Angebot für nonkonformistische Jugendliche. Das Problem dabei: Ähnlich wie in der Musik ist die Szene völlig zersplittert – mit unzähligen Subkulturen. Was heute – auch in der Mode – cool ist, ist morgen schon wieder out.
Veränderung
Das bedeutet für die Brillen-Designer immer kurzfristigere Trends aufzugreifen und daraus unkonventionelle Form und Farbgebungen zu entwickeln. Deshalb haben wir in der Szene von vier internationalen Großstädten Scouts gesucht, die Humphrey`s up to date halten.
Ergebnis
Höhere Taktung von Kollektionen und ein eher preisgünstigeres Angebot waren die Basis für den Relaunch. Der Vorteil dieser hohen Spezialisierung ist, dass das Humphrey`s Sortiment eine extrem hohe Eigenständigkeit und Unverwechselbarkeit erreicht.
TITANFLEX-BRILLEN
Ausgangssituation
Die Brillenfassung Titanflex erreicht durch das Metall Titan einen besonderen Tragekomfort, weil es durch die besondere Verarbeitung ein „Material-Gedächtnis“ hat und immer wieder in die ursprüngliche Form zurückkehrt. Das Problem: Der höhere Preis und Nachahmer führen zu deutlich erhöhtem Wettbewerbsdruck.
Veränderung
Neue Design-Kollektionen sprechen vor allem jüngere Aufsteiger an und erschließen neue, zusätzliche Kundenpotenziale aus der Zielgruppe der ThrillerPlus / Performer (nach BrainCluster).
Ergebnis
Das neue Angebot grenzt sich deutlich von den Billigangeboten ab und setzt bewusst einen Schwerpunkt bei den eher wohlhabenden Zielgruppen, die hochpreisige Gleitsicht angebote bevorzugen. Die Kommunikation stärkt ein Verwender-Image mit dem sich die Zielgruppe gerne identifiziert.